Feststellanlagen (FSA)

Feststellanlagen (FSA)

Offenhalten von Wegen sowie Feuerschutz und Rauchabschluss im Brandfall

Jeder Brand, wobei die meisten unbemerkt entstehen, entwickelt Rauch. Dieser enthält tödliche Rauchgase, die sich rasend schnell im gesamten Gebäude ausbreiten können. Binnen kürzester Zeit sind lebensrettende Fluchtwege und Rettungswege nicht mehr nutzbar.

Damit sich die Rauchgase nicht im kompletten Gebäude ausbreiten können, muss der Brandherd so schnell wie möglich eingedämmt werden. Dazu ist es erforderlich die Gefahrenbereiche durch geschlossene Türen voneinander abzutrennen.

In den meisten Gebäuden ist es notwendig, dass Türen betriebsbedingt, z. Bsp. für den Warentransport oder wegen regem Personenverkehr ständig oder teilweise offen stehen müssen. An dieser Stelle muss eine Feststellanlage zum Einsatz kommen.

Im normalen Geschäftsbetrieb hält sie Feuerschutztüren bzw. Rauchschutztüren in offener Position. Im Brandfall schließt sie die Tür auch bei Stromausfall mit Hilfe einer eigenen Energieversorgung, sicher und schnell automatisch. Dies geschieht durch Impulse, welche durch Rauch- oder Thermoschalter an Haftmagnete weitergegeben werden.

Somit werden rauchfreie bzw. raucharme Abschnitte geschaffen, welche eine gezielte und schnelle Evakuierung der sich im Gebäude befindlichen Personen im Notfall ebenso möglich macht wie einen effizienten Einsatz für die Rettungskräfte.

Feststellanlagen - Inbetriebnahme und Wartung - Gesetzliche Vorgaben

Der Betreiber ist für die ordnungsgemäße Funktion und Instandhaltung seiner Feststellanlagen selbst verantwortlich. Die Anlagen müssen hierzu unabdingbar durch fachkundige Firmen installiert und gewartet werden. Nur mit einer 100%ig funktionsfähigen Feststellanlage sowie einem lückenlosen Nachweis der Wartungsarbeiten wird das Haftungsrisiko für den Betreiber bedeutend verringert.

Beispiele Wartung nach DIN 14677 Grundlage Zulassungsbescheid

  • Inspektion von Feststellanlagen – alle 3 Monate
  • Wartung von Feststellanlagen – jährlich

Ist die Wartung von Feststellanlagen eine Selbstverständlichkeit?

Leider nein. Es ist traurige Gewissheit, dass nur ca. 70% aller auf dem Markt befindlichen Feststellanlagen keine regelmäßige Prüfung auf Funktion, Wartung oder notwendige Reparaturen erhalten. Menschenleben und Sachwerte werden leichtfertig aufs Spiel gesetzt, in vielen Fällen spielt hier Unwissenheit der Betreiber über die gesetzlichen Anforderungen eine Rolle.

Ihr kompetenter Partner für Feststellanlagen - Rudolf Strasser GmbH

Als zertifizierter, TÜV geprüfter Fachbetrieb für Brandschutztechnik bieten wir Ihnen die bestmögliche Planung, Montage, Wartung und Instandsetzung Ihrer Feststellanlagen für Rauch- und Brandschutztüren.


Sie haben Fragen, wünschen eine Beratung oder interessieren sich für einen Wartungsvertrag?

Wir stehen Ihnen jederzeit gerne unter 08254 - 99500-0 oder über unser Kontaktformular zur Verfügung.

  • Weiterführende Informationen zu Feststellanlagen

    Umfangreiche Prüfungen - größtmögliche Sicherheit

    Eine Feststellanlage muss vom Deutschen Institut für Bautechnik (DIBt) zugelassen werden.

    In der jeweiligen Zulassung ist die Planung, Betrieb, Abnahme und Wartung festgelegt.

    Die Zulassung Z-6.5-1725 wurde um die neue FSZ Basis ergänzt.

    Eine Feststellanlage setzt sich aus folgenden Komponenten zusammen:

    • Brandmelder (Rauch- oder Thermoschalter)
    • Auslösevorrichtung verarbeitet die vom gelieferten Brandmelder Signale
    • Feststellvorrichtung Türschließer mit elektrischer Feststellung / Haftmagneten
    • Energieversorgung
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Fachfirma BrandmeldeanlagenGewerbepark 8
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